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Geschichte des Gemeindezentrum Steinrausch

Das Presbyterium der Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis fasste am 05.07.1972 den Beschluß, ein neues Gemeindezentrum im Bezirk Steinrausch zu bauen. Das Neubaugebiet Steinrausch erfährt in den Jahren 1960 – 1970 bedeutenden Zugang von Gemeindegliedern.


Bevor das Gemeindezentrum gebaut wurde, fanden Gottesdienste für die Evangelischen Gemeindeglieder in der Rodener Kirche Maria Himmelfahrt und der Kreuzberg Gemeinde St. Josef statt. Der Kindergottesdienst fand in der Notkirche der späteren Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes statt. Die Konfirmanden trafen sich im Haus der Pfarrgemeinde Christkönig am Bahnhof.

Von der Stadt Saarlouis wird 1971 ein Grundstück in der Konrad-Adenauer-Allee 138 gekauft. Für den Bau des Gemeindezentrums wurde 1972 ein beschränkter Bauwettbewerb unter 5 Architekten ausgeschrieben.

Preisträger wurde Architekt Bernhard Focht aus Saarbrücken.

Die Baumaßnahmen begannen im Frühjahr 1974 und wurden für das Gemeindezentrum und das Küsterhaus 1976 beendet.

Grundsteinlegung erfolgte im Mai 1974.

Das Gemeindezentrum bestand aus:

Forum
Nebenraum
Vorhalle,
Clubraum,
Jugendraum,
Küche,
Bastelraum
Kegelbahn.

Decke, Fries und Außenwandgestaltung ist ein Formgefüge aus rechten und halbrechten Winkeln, gestaltet von Werner Bauer aus Düppenweiler.

Die Einweihung des Gemeindezentrums fand am 30.05.1976 im Rahmen der Saarlouiser Woche statt. Die Einweihung nahm Superintendent Glimm vor.

Am 09.11.1977 fasste das Presbyterium den Beschluß auch ein Pfarrhaus, nahe am Gemeindezentrum, zu bauen.
Architekt Bernhard Focht aus Saarbrücken.

1979 wird das Pfarrhaus bezugsfertig.

im Oktober 1970 wurde Pfarrer Jürgen Stengel als Pfarrer für die zweite Pfarrstelle Saarlouis-Roden,
Fraulautern und Steinrausch gewählt.

Herr Stengel hatte Germanistik und Theologie in Saarbrücken, Wuppertal, Marburg und
Bonn studiert.

Herr Pfarrer Stengel war Beauftragter für Kriegsdienstverweigerer von 1971 – 1984.
Außerdem arbeitete er im Kreissynodalvorstand Völklingen als Skriba und Assesor mit.

Im Gemeindezentrum Steinrausch wurden neben den bewährten Gottesdienstformen nach der Agende, auch der Versuch von Meditationsgottesdiensten, Gottesdienst in anderer Gestalt, wie Agapegottesdienste gefeiert.
Auch zahlreiche Gemeindefeste fanden im Gemeindezentrum statt.

Seit 1976 traf sich der Seniorenkreis regelmäßig donnerstags zu Kaffee und Kuchen.
Auch weitere Aktivitäten wurden den Senioren angeboten. Z.B. Fahrten in die nähere und weitere Umgebung.

Die Evangelische Akademie kümmerte sich um die Erwachsenenarbeit. Es wurden Kurse für Kunsthandwerk mit Keramik, Batik, Seidenmalerei und Linolschnitt angeboten.

Der Saarländische Rundfunk übertrug Seminare aus der Erwachsenenarbeit.

Die Kinderarbeit mit Kleinkinder-Spielkreise, Bastelkreise und Kindergottesdienst wurde aufgebaut.

In den frühen 70 er Jahren erfuhr die Arbeit mit Konfirmanden in der Rheinischen Landeskirche neue Impulse. Als Mitglied und zeitweise stellvertretender Vorsitzender des landeskirchlichen Konfirmationsausschusses versuchte Herr Pfarrer Stengel die Anregungen aus dem Ausschuss und aus dem Pädagogischen Institut der Landeskirche in Saarlouis umzusetzen. Neben den Wochenstunden wurden nun auch Freizeiten und Seminare entweder außerhalb der Gemeinde oder im neuen Gemeindezentrum angeboten.

Im Herbst 1988 wurde zum erstenmal eine Jugendarbeiterin, Frau Ute Moreau, eingestellt.
Jetzt fand eine Verzahnung von Konfirmanden- und Jugendarbeit statt.
Die Stelle der Jugendarbeiterin ist seit 15.05.1999 mit Frau Barbara Johann besetzt.

Herr Pfarrer Stengel und Dechant Heidger gründeten die Sozialstation für Saarlouis und Saarwellingen.

1993 wird Herr Pfarrer Stengel Krankenhausseelsorger und scheidet am 31. März 1994 aus der Gemeinde Saarlouis aus.

Als Nachfolgerin wurde Frau Sabina Busmann vom Presbyterium gewählt. Seitdem betreut sie die evangelischen Gemeindeglieder auf dem Steinrausch. Später erhielt sie auch noch die Gemeindemitglieder im Bezirk Lisdorf.

Sie füllte das Gemeindezentrum mit neuem Leben und engagierte sich besonders bei dem Kooperationsvertrag mit der Stadt Saarlouis.

Im Jahre 2000 wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Küsterhauses installiert.
Kosten der Anlage 69 890.—DM
Leistung 5,13 kWp und Produktion von 925 kWp

Der Strom wird in das Netz der Stadt Saarlouis eingespeist und vergütet. Zuschüsse flossen von Land, Stadt, Bundesumweltstiftung und Spenden.

Im Gemeindezentrum Steinrausch wurde auch immer eine Küsterstelle vergeben. Erster Küster war Herr Purgoll. Nach seinem Tod am 03.12.1989 übernahm Frau Purgoll das Amt der Küsterin. Die Stelle war zuletzt von Herrn und Frau Jung besetzt.

Im Januar 2009 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Stadt Saarlouis unterzeichnet. In diesem Vertrag wird das Gemeindezentrum umgewidmet in ein

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