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Bürger/innen gestalten den demographischen Wandel

Foto: Michael Leinenbach (von links nach rechts) Pfarrerin Sabina Busmann und Referent Christian Gräber
Foto: Michael Leinenbach (von links nach rechts) Pfarrerin Sabina Busmann und Referent Christian Gräber

Steuerungsgruppe des Projektes Miteinander der Generationen (MdG) Steinrausch informiert sich über das Projekt WohnQuartier 4 in Nordrhein-Westphalen

„Quartiere“ (Wohnviertel) geraten nicht nur unter städtebaulichen Gesichtspunkten immer mehr in den Fokus der Gesellschaft und Politik. Gerade im derzeitigen Prozess des demographischen Wandels erhalten die „Quartiere“ eine immer größere Bedeutung. Wie gehen andere mit diesem Thema um? Der Blick über den Tellerrand ist seit Beginn ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Steuerungsgruppe des MdG Steinrausch und führte die Steuerungsgruppe dieser Tage nach Düsseldorf.

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V stellt die Ergebnisse des Modellprojektes WohnQuartier4 vor. Gemeinsam mit einem Baudienstleister und unterstützt durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW sowie das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW konnte „WohnQuarrtier 4“ sich in der Modellphase entwickeln.

Schwerpunkte des Modellprojektes lagen in der Verbindung der vier Faktoren „Wohnen und Wohnumfeld“, „Gesundheit Service und Pflege“, „Partizipation & Kommunikation“ sowie „Bildung & Kunst und Kultur“. Alterstauglichkeit von Wohnraum und Wohnumfeld besonders auch vor dem Hintergrund der notwendigen Barrierefreiheit standen auf der Agenda. Von Beginn an wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere(Wohnviertel) an allen notwendigen Planungsschritten beteiligt. Das Projekt konnte dabei feststellen, dass gerade in der älteren Bevölkerung eine große Ressource besteht und sich dieser Personenkreis aktiv und mit hohem Engagement für ihr jeweiliges Quartier (Wohnviertel) einsetzt.

Abschließend konnte das Projekt feststellen, dass ein Mehr an Teilhabe, Teilnahme sowie selbstbestimmtes Wohnen und Leben zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wohnqualität beiträgt. Bewohner und Bewohnerinnen als die Experten des jeweiligen Wohnviertels bringen ihr Wissen in den Bereichen des Wohnens, der Betreuung, der Barrierefreiheit, der Erwachsenenbildung, der Freizeitgestaltung usw. gerne mit ein.

In Form von Arbeitsgemeinschaften und runden Tischen wurde so von den Bewohnerinnen und Bewohnern ihr jeweiliges Quartier (Wohnviertel) so gestaltet, dass die Wohn- und Lebensqualität wesentlich an Qualität bedeutet hat.

„Ich nehme für uns mit, dass wir mit unserer Projektidee, der Beteiligung der Menschen, wie wir sie im Projekt Miteinander der Generationen fest verankert haben, auf dem richtigen Weg sind. Die Menschen als Experten zu betrachten und sie auf ihrem Weg in ihrem selbstbestimmten Leben zu begleiten und zu unterstützen ist von eh her eine christliche Aufgabe. Wir werden uns dieser Aufgabe auch weiterhin stellen und durch die Weiterentwicklung des MdG gerade auch diese Gedanken in den Fokus rücken„, so Pfarrerin Sabina Busmann.

Ein Gesamtüberblick zu Wohnquartier 4 bietet die Homepage www.wohnquartier-4.de.

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